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Die Weko lädt sich viel Arbeit auf

Nach der immer noch laufenden Libor-Untersuchung wollen die Wettbewerbshüter jetzt den Devisenhandel auf mögliche Manipulationen abklopfen. Mit Ergebnissen ist wohl erst in über zwei Jahren zu rechnen.

Die Weko untersucht unter anderem auch die UBS.
Die Weko untersucht unter anderem auch die UBS.
Keystone

Die Untersuchung, welche die Wettbewerbskommission (Weko) gestern gegen eine Reihe in- und ausländischer Banken eröffnet hat, lässt sich hinsichtlich Umfang und Komplexität durchaus mit der immer noch laufenden Libor-Untersuchung vergleichen. Während es bei Letzterer um Absprachen zur Manipulation wichtiger Referenzzinssätze geht, untersucht die Weko neu auch mögliche wettbewerbswidrige Abreden zwischen ­Banken zur Beeinflussung von Wechselkursen im Devisenhandel. Wie bei der Libor-Untersuchung, die im Februar 2012 eingeleitet wurde, dürfte es auch bei der Untersuchung im Devisenhandel mehr als zwei Jahre dauern, bis die Weko Ergebnisse vorlegen kann.

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