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Die ZKB sitzt tief im Sumpf

Mit der Salzburger Privatinvest wollte sich die Zürcher Kantonalbank den Zugang in den EU-Raum kaufen. Vieles deutet darauf hin, dass sie sich eine Geldwaschanlage und viele Probleme einhandelte.

Dreck am Stecken? Die Eröffnung fiktiver Konten soll bei der Salzburger Privatinvestbank üblich gewesen sein.
Dreck am Stecken? Die Eröffnung fiktiver Konten soll bei der Salzburger Privatinvestbank üblich gewesen sein.
PD

Bewiesen ist nichts. Doch die Vorwürfe wiegen schwer. Der Wiener Rechtsanwalt Gabriel Lansky sagt: «Wir haben sehr starke Indizien dafür, dass die Geldwäsche-Transaktionen des Herrn Alijew in überwiegendem Umfang über die Privatinvestbank gelaufen sind.»

Lansky vertritt die Interessen von Geschädigten, ist also Partei. Er ist aber kein Nobody, sondern Kopf einer der grössten Wirtschaftskanzleien Österreichs, international tätig, mit über 100 Mitarbeitenden. Die Kanzlei Lansky, Ganzger und Partner hat gegen Rakhat Alijew, den früheren Botschafter Kasachstans und einstigen Kunden der Privatinvest, Strafanzeige wegen Verdachts auf Geldwäscherei eingereicht.

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