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Doris Leuthard heuert bei Coop an

Der Detailhändler holt die Alt-Bundesrätin in den Verwaltungsrat. Kritik folgt umgehend.

Doris Leuthard: Die Alt-Bundesrätin nahm nur Wochen nach dem Rücktritt Einsitz in die Verwaltungsräte von Coop und Bell.
Doris Leuthard: Die Alt-Bundesrätin nahm nur Wochen nach dem Rücktritt Einsitz in die Verwaltungsräte von Coop und Bell.
Peter Schneider, Keystone
Didier Burkhalter: Seit seinem Rücktritt 2017 arbeitet der Alt-Bundesrat als Autor. Bisher hat er zwei Bücher vorgestellt.
Didier Burkhalter: Seit seinem Rücktritt 2017 arbeitet der Alt-Bundesrat als Autor. Bisher hat er zwei Bücher vorgestellt.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Flavio Cotti: Nach seinem Rücktritt 1999 liess er sich in den Verwaltungsrat der Credit Suisse wählen.
Flavio Cotti: Nach seinem Rücktritt 1999 liess er sich in den Verwaltungsrat der Credit Suisse wählen.
Keystone
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Der Verwaltungsrat der Coop-Gruppe Genossenschaft hat Doris Leuthard als neues Mitglied des Verwaltungsrates nominiert, wie der Detailhändler mitteilt. Sie wird der Coop-Delegiertenversammlung vom 28. März 2019 als Ersatz für die amtierende Coop-Verwaltungsrätin Beth Krasna zur Wahl vorgeschlagen. Auch bei der Coop-Tochter Bell soll Leuthard in den Verwaltungsrat.

«Coop ist ein spannendes und sympathisches Schweizer Unternehmen, das mich seit meiner Kindheit fast jeden Tag begleitet», wird Leuthard in der Mitteilung zitiert. «Der Genossenschaftsgedanke verkörpert noch heute Werte, die mir persönlich wichtig sind. Dass mich Coop für den Verwaltungsrat nominiert hat, freut mich deshalb ganz besonders.»

«Ich bin stolz, dass wir mit Doris Leuthard eine profilierte und hoch kompetente Schweizer Persönlichkeit für eine Kandidatur in den Verwaltungsrat der Coop gewinnen konnten», heisst es von Seiten Hansueli Looslis, dem Präsidenten des Coop-Verwaltungsrates.

Gar nicht gut findet die ehemalige Nationalrätin der SP, Susanne Leutenegger Oberholzer, dieses Mandat für die Alt-Bundesrätin:

Leuthard war von 2006 bis Ende 2018 Bundesrätin und stand ab 2010 dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vor. In den Jahren 2010 und 2017 amtete sie als Bundespräsidentin. Zuvor war sie von 1999 bis 2006 Nationalrätin sowie von 2004 bis 2006 Parteipräsidentin der CVP Schweiz.

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