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Drei Probleme für Marissa Mayer

Die jüngsten Quartalszahlen zeigen den einstigen Internetpionier in deprimierender Verfassung. Ausgerechnet jetzt beginnt die Endrunde für den Verkauf des Yahoo-Kerngeschäfts.

Steht nach einem einmal mehr enttäuschenden Quartalsabschluss unter Erklärungszwang - Yahoo-Konzernchefin Marissa Mayer.
Steht nach einem einmal mehr enttäuschenden Quartalsabschluss unter Erklärungszwang - Yahoo-Konzernchefin Marissa Mayer.
Elijah Nouvelage, Reuters

Womöglich ist der am Montagabend nach Börsenschluss publizierte Abschluss für das zweite Quartal der letzte gewesen, den Yahoo als unabhängiges Unternehmen vorgelegt hat. Noch in dieser Woche, so erwarten verschiedene Beobachter, könnte der Käufer für das Such- und Werbegeschäft des im Silicon Valley ansässigen Konzerns bekannt werden. Yahoo selber will den schon seit Monaten laufenden Auktionsprozess bis Ende Juli über die Bühne gebracht haben, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Insider meldete. In der gestrigen Firmenmitteilung ist von «grossen Fortschritten» auf der Suche nach strategischen Alternativen die Rede – aus Sicht vieler Aktionäre die einzig positive Nachricht in dem ansonsten wenig hoffnungsvoll stimmenden Quartalsbericht.

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