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Drei Rätsel um einen Offshorebanker

Im Prozess gegen den Ex-Julius-Bär-Manager Rudolf Elmer gibt es für das Gericht Knacknüsse.

Verletzung des Bankgeheimnisses: Die Vorwürfe gegen Rudolf Elmer wiegen schwer. Foto: Paul Zinken / Keystone
Verletzung des Bankgeheimnisses: Die Vorwürfe gegen Rudolf Elmer wiegen schwer. Foto: Paul Zinken / Keystone

Für die Alternative Liste ist Rudolf ­Elmer ein Whistleblower und ehrenwerter Kämpfer gegen Steuerhinterzieher rund um den Globus. Deshalb hat ihn die Linkspartei als Kandidaten für den Zürcher Kantonsrat aufgestellt (Redaktion Tamedia vom 7. Januar). Ein ganz anderes Bild des 59-Jährigen präsentiert die Staatsanwaltschaft. Sie liess gestern kein gutes Haar am bärtigen Ex-Banker aus dem Bezirk Bülach. Staatsanwalt Peter Giger warf ­Elmer sogar vor, es bei seiner eigenen Steuererklärung nicht so genau genommen zu haben. Elmers Anwältin bestritt eine böse Absicht, räumte aber einen einzigen Fehler ein: Sie erklärte, die Frau ihres Mandanten hätte «vergessen», eine temporäre Anstellung zu deklarieren.

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