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Drei von vier Betrieben rechnen bei der Mehrwertsteuer falsch ab

Zurzeit laufen 84 Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Mehrwertsteuergesetz und das Bundesgesetz über das Verwaltungsstrafrecht.

Die Abrechnung der Mehrwertsteuer in der Schweiz bleibt ein ungelöstes Problem. Die Mehrheit der Betriebe patzt, wenn es darum geht, Formulare richtig auszufüllen und das Geld in den Steuerkreislauf zu transferieren. Konkret stellen die Revisoren in 73 Prozent der Fälle Ungereimtheiten fest.

Nachbelastungen, aber auch Gutschriften mit entsprechender Verzugszinsabrechnung werden fällig, wie das Eidgenössische Finanzdepartement auf Anfrage der BaZ bestätigt. Nicht immer handelt es sich nur um Fehler, die wider besseren Wissens geschehen. «Zurzeit führt der Strafdienst Mehrwertsteuer 84 Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Mehrwertsteuergesetz und das Bundesgesetz über das Verwaltungsstrafrecht durch», betont Anja Schuler vom EFD.

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