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Drunter oder drüber?

Hochspannungsleitungen verschandeln die Landschaft und machen Angst vor gesundheitlichen Folgen. Also alles unter den Boden? So einfach ist es nicht. Ein Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes gibt zu reden.

Anita Merkt
Schöne Landschaften werden durch Hochspannungsleitungen verschandelt: Verkabelung in der Linthebene. (Archivbild, 17. Oktober 2005)
Schöne Landschaften werden durch Hochspannungsleitungen verschandelt: Verkabelung in der Linthebene. (Archivbild, 17. Oktober 2005)
Alessandro Della Bella, Keystone
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Das Elektrizitätsunternehmen Alpiq plant im Wallis eine 27,5 Kilometer lange Hochspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis. Mit der Forderung, die Leitungen müssten im Boden verlegt werden, sind betroffene Gemeinden nun vor dem Bundesverwaltungsgericht abgeblitzt.

Die Alpiq ist «erfreut» und «erleichtert», doch triumphieren will weder der Energiekonzern noch die künftige Netzgesellschaft Swissgrid. Man hofft zwar, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Mittwoch zur Höchstspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis eine Art Grundsatzentscheidung ist. Doch man gibt sich vorsichtig. «Jeder Einzelfall ist anders», sagt Alpiq-Sprecher Martin Stutz gegenüber Redaktion Tamedia. «Wir nehmen das Urteil zur Kenntnis», sagt Swissgrid-Sprecher Thomas Hegglin ganz diplomatisch.

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