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Ein beispielloser Skandal

Die Finma verlangt die Auflösung der Bank BSI. Die Verfehlungen des grössten Tessiner Instituts sind schwerwiegend. 1000 Angestellte bangen um ihre Zukunft.

Die 1MDB-Konten liess die Bank BSI grösstenteils über den Sitz in der Suntec City in Singapur laufen. Foto: Tobias Gerber (Laif)
Die 1MDB-Konten liess die Bank BSI grösstenteils über den Sitz in der Suntec City in Singapur laufen. Foto: Tobias Gerber (Laif)

«Wir müssen pragmatisch sein, um unseren Kunden echte Antworten auf ihre Bedürfnisse zu liefern», schrieb Stefano Coduri 2011 in den Geschäftsbericht der Tessiner Bank BSI.

Coduri ist gestern als Chef der Bank zurückgetreten. Unter seiner Ägide hat sich das Institut schwerwiegende Verstösse zuschulden kommen lassen. Das gab die Finanzmarktaufsicht Finma gestern bekannt. Die Bank spielt in der Korruptionsaffäre um den malaysischen Staatsfonds 1MDB eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt ihre Verstrickung in den brasilianischen Petrobras-Skandal und den US-Steuerstreit.

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