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Ein kluger Deal oder übertriebenes Marketing?

Roche kauft ein Krebsforschungsunternehmen und bezahlt das Doppelte des Börsenwertes – obwohl der Konzern nicht profitabel ist.

Franziska Kohler
Geschäftsfeld der Zukunft: Ein Wissenschaftler untersucht Krebszellen auf dem Monitor. (Archivbild)
Geschäftsfeld der Zukunft: Ein Wissenschaftler untersucht Krebszellen auf dem Monitor. (Archivbild)
Reuters

1,04 Milliarden Franken gibt der Pharmakonzern Roche für seine jüngste Akquisition aus, das US-Unternehmen Foundation Medicine (FMI). Kein besonders hoher Übernahmepreis – aufschlussreicher ist die Tatsache, dass Roche pro Aktie 50 Dollar bezahlt, das entspricht etwa dem doppelten Börsenwert. Dies, obwohl die FMI-Aktien seit dem Börsengang 2013 ein Drittel ihres Wertes verloren haben und der Konzern noch keine schwarzen Zahlen schreibt. Roche scheint sich also einiges vom Deal zu versprechen.

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