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Ein Trick aus dem Kalten Krieg

US-Präsident Truman will die Sowjetunion isolieren: Nach dem 2. Weltkrieg gerät die Schweiz zwischen die Sanktionsfronten, die heute wieder aufklaffen. Gemäss dem Hotz-Linder-Agreement, einer mündlichen Abmachung zwischen den Delegationsleitern Harold Linder (USA) und Jean Hotz (Schweiz) von 1951, schränkt die Schweiz ihren Warenverkehr mit dem kommunistischen Staat ein. Bild: Harry Truman im Jahr 1950.
Betroffen sind auch Länder wie China. Die Exportkontrollen führten bei gewöhnlichen Produkten zum Einfrieren des Warenverkehrs auf einen durchschnittlichen Umfang (Courant normal). Demgegenüber wurde die Ausfuhr von strategischen Waren reduziert oder gar gestrichen (Courant essentiel). Aus Furcht vor Retorsionsmassnahmen verzichteten Schweizer Firmen in der Folge auf die Ausnutzung der ausgehandelten Kontingente. Bild: Mao (links) und Stalin (rechts) bei einem Treffen anno 1949.
Wie soll sich die Schweiz im Konfliktfall international positionieren? Worin besteht genau der Courant normal? Lohnt es sich, den Waren- und Finanzverkehr einzuschränken? Kann die Schweiz als Umgehungsland missbraucht werden? Diese Fragen treiben die Schweiz im Ukrainekonflikt, in dem Russland eine tragende Rolle spielt, erneut um. Bild: Prorussischer Separatist in Donezk.
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