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«Eine Bankrotterklärung der Bahn»

Noch dieses Jahr wird ein SBB-Bus von Zürich nach München rollen – zusätzlich zum bestehenden Zugangebot. Zudem bedienen bereits zwei private Busanbieter die Strecke. Kannibalisiert sich die Bahn selber?

Bald gähnende Leere im SBB-Zugsabteil? Erstklasswagen eines Eurocitys, der die Strecke Zürich-Winterthur-St. Gallen-Bregenz-Lindau-München bedient. (18. November 2010)
Bald gähnende Leere im SBB-Zugsabteil? Erstklasswagen eines Eurocitys, der die Strecke Zürich-Winterthur-St. Gallen-Bregenz-Lindau-München bedient. (18. November 2010)
Walter Bieri, Keystone
Bedient seit September 2012 die Strecke zwischen München und Zürich: Bus des deutschen Anbieters Mein Fernbus.
Bedient seit September 2012 die Strecke zwischen München und Zürich: Bus des deutschen Anbieters Mein Fernbus.
Mein Fernbus
Erhält auf der Strecke Zürich-München Konkurrenz aus dem eigenen Hause: Ein Eurocity-Zug der SBB. (25. August 2008)
Erhält auf der Strecke Zürich-München Konkurrenz aus dem eigenen Hause: Ein Eurocity-Zug der SBB. (25. August 2008)
Gaëtan Bally, Keystone
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Steht die Abkürzung «SBB» nun für «Schweizerischer Bundesbus»? Könnte man meinen, nachdem bekannt wurde, dass die SBB zusammen mit der Deutschen Bahn (DB) einen Busservice zwischen Zürich und München aufgleist. Offenbar ist der Bedarf gegeben: Zum einen befindet sich die Bahnstrecke Zürich–München auf dem Abstellgleis. Der Streckenabschnitt Lindau–München ist noch immer nicht elektrifiziert, weshalb die Züge ab dort von einer antiquierten Diesellokomotive gezogen werden. Zudem schleicht der Zug über weite Strecken träge durch die Gegend. Für die gut 300 Kilometer von Zürich nach München werden rund 4 Stunden und 15 Minuten benötigt, während die fast doppelt so lange Strecke Zürich–Paris in knapp derselben Zeit zurückgelegt wird.

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