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Eine Lehre für die Grossbanken

Die guten Abschlüsse der Kantonalbanken zeigen: Das klassische Bankengeschäft ist auch in schwierigen Zeiten ein Garant für stetige Erträge.

Nicht alle Banken leiden. Das haben am Freitag die Zürcher und die Graubündner Kantonalbank ­gezeigt. Beide konnten ihren Gewinn im letzten Jahr deutlich steigern. Das steht in einem eklatanten Gegen­satz zur allgemeinen Sorge um die Bankbranche insgesamt, die sich in den vergangenen Wochen in enormen Kursverlusten niedergeschlagen hat. Ganz besonders bei der Credit Suisse, deren Aktien ­allein seit dem am 4. Februar veröffentlichten Jahresverlust von knapp drei Milliarden mehr als 14 Prozent ein­gebüsst hat.

Auf den ersten Blick erscheint ein Vergleich ­zwischen der Grossbank und den Kantonalbanken ­abwegig – nicht nur wegen des enormen Grössen­unterschieds, sondern auch wegen eines unterschiedlich ausgerichteten Geschäftsmodells. Anders als bei der Credit Suisse haben die Vermögensverwaltung und das Investmentbanking bei den Kantonalbanken eine viel geringere Bedeutung, umgekehrt das Kredit- und Hypothekengeschäft eine deutlich grössere. Und die Kantonalbanken sind – anders als die Credit Suisse – vorwiegend auf das Inlandsgeschäft ausgerichtet.

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