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Eine Milliarde Franken findet in der Schweiz keine Abnehmer

Ein Fonds der Erdölvereinigung muss im Inland wirksame CO2-Kompensationsprogramme subventionieren. Dabei hat er ein Problem: Es gibt zu wenig solcher Projekte.

Mit Projekten zur effizienteren Nutzung von Autos liesse sich CO2 einsparen: Programme lassen sich aber kaum finden.
Mit Projekten zur effizienteren Nutzung von Autos liesse sich CO2 einsparen: Programme lassen sich aber kaum finden.
Hartmut Schwarzbach
Der Weg, bis ein Projekt eine Bescheinigung für  CO2-Reduktion erhält: Prüfverfahren für Klimaprojekte.
Der Weg, bis ein Projekt eine Bescheinigung für CO2-Reduktion erhält: Prüfverfahren für Klimaprojekte.
TA-Grafik
Das Klima-Reduktionsziel der Schweiz ist in Gefahr: Es gibt zu wenig Projekte.
Das Klima-Reduktionsziel der Schweiz ist in Gefahr: Es gibt zu wenig Projekte.
Felix Schaad/Tages-Anzeiger
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Der Fonds der Stiftung Klik besteht seit eineinhalb Jahren. Er sitzt auf sehr viel Geld, das eingesetzt werden sollte, um im Auftrag der Erdölvereinigung den Ausstoss von 6,5 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 zu reduzieren. Das Klik-Budget beträgt rund eine Milliarde Franken und speist sich aus den staatlichen verordneten CO2-Abgaben. Finanziert werden Projekte und sogenannte Programme. Letztere sind CO2-Kompensationsprojekte im grossem Massstab, die anhand eines Musterbeispiels methodisch zertifiziert und dann x-fach angewendet werden. Fachleute nennen es Ausrollen eines Programms. CO2-Programme wurden bisher nur in afrikanischen oder asiatischen Entwicklungsländern angewandt. Jetzt sollen sie auch in der Schweiz stattfinden.

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