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«Einfach schlimm! Novartis fährt dermassen hohe Gewinne ein»

Angestellte vor dem Basler Novartis Campus äussern sich zur Entlassung von weltweit 2000 Angestellten. Redaktion Tamedia war vor Ort.

«Das ist nicht akzeptabel»: Toya Krummenacher, Leiterin Industrie bei der UNIA-Nordwestschweiz, äussert sich vor dem Novartis-Campus zum angekündigten Stellenabbau.
«Das ist nicht akzeptabel»: Toya Krummenacher, Leiterin Industrie bei der UNIA-Nordwestschweiz, äussert sich vor dem Novartis-Campus zum angekündigten Stellenabbau.
Joël Gernet
Das Wetter passt zur schlechten Stimmung auf dem Novartis-Campus.
Das Wetter passt zur schlechten Stimmung auf dem Novartis-Campus.
Joël Gernet
Unia-Mitarbeiter verteilen Flyer an Novartis-Angestellte.
Unia-Mitarbeiter verteilen Flyer an Novartis-Angestellte.
Joël Gernet
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Die Nachricht vom grossen Stellenabbau ist erst seit kurzem draussen. Beim Haupteingang des Novartis Campus, dem Hauptsitz des Weltkonzerns im Basler St. Johann-Quartier, versammelt sich ein halbes Dutzend Unia-Vertreter in ihren roten Jacken zum Protest gegen den Stellenabbau.

Es nieselt. Die grösste Menschenansammlung stammt aber nicht von Demonstranten, sondern von einer Gruppe Campus-Touristen aus Madrid. Einige Journalisten stehen herum und befragen die wenigen Angestellten, die auf dem Weg zum Arbeitsplatz hinter dem Tor sind. Ob sie ihre Stelle werden behalten können? Am Standort Basel baut Novartis rund 230 Stellen in der Produktion ab, 200 in der Entwicklung, 270 in der Forschung sowie 60 in der Administration. Auf dem firmeneigenen Campus soll eine Chemieanlage geschlossen werden.

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