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Einkaufstourismus: Jetzt wollen es Migros und Coop genau wissen

Die Ausgaben für Einkäufe im Ausland scheinen zu explodieren. Neuste Schätzungen gehen von bis zu acht Milliarden Franken aus. Für Verbandspräsident Bruno Frick «wirds langsam dramatisch».

Einkaufen im Ausland ist bei Schweizer äusserst beliebt: Junge Frauen auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt in Jestetten. (Archivbild)
Einkaufen im Ausland ist bei Schweizer äusserst beliebt: Junge Frauen auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt in Jestetten. (Archivbild)
Andreas Eggenberger, Keystone
Mit dem Einkaufswagen über die Grenze: Konsumentinnen beim Zollübergang Konstanz-Kreuzlingen. (Archivbild, 3. September 2011)
Mit dem Einkaufswagen über die Grenze: Konsumentinnen beim Zollübergang Konstanz-Kreuzlingen. (Archivbild, 3. September 2011)
Keystone
Einkaufscheck: Ein Zollbeamter im Grenzposten in Konstanz kontrolliert Kassabons und Formulare für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer. (3. September 2011)
Einkaufscheck: Ein Zollbeamter im Grenzposten in Konstanz kontrolliert Kassabons und Formulare für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer. (3. September 2011)
Martin Ruetschi, Keystone
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«Wir haben Indikatoren dafür, dass die bisher genannte Zahl von fünf Milliarden Franken, welche Herr und Frau Schweizer beim Einkauf im Ausland liegen lassen, deutlich zu tief liegt», sagt Martin Schläpfer. Der Schaffhauser ist Leiter Wirtschaftspolitik beim Migros-Genossenschaftsbund und steht gleichzeitig der Arbeitsgruppe Binnenmarkt bei der IG Detailhandel – in der sich die Platzhirsche Migros und Coop mit weiteren Mitgliedern organisiert haben – vor. Schläpfer weiss zum Beispiel, dass die Mehrwertsteuerrückerstattungen bei den Grenzübergängen Lörrach und Singen in diesem Jahr um rund 40 Prozent zugenommen haben.

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