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«Entscheidungen waren ein Albtraum»

Wer wusste wie viel im Libor-Manipulationsskandal? Heute knöpfte sich London ehemalige UBS-Führungsleute um den Ex-Chef Marcel Rohner vor. Redaktion Tamedia hat die Diskussion mitverfolgt.

Der Krisenkommunikator der UBS: Ex-Chef Marcel Rohner spricht vor der Komission im britischen Parlament.
Der Krisenkommunikator der UBS: Ex-Chef Marcel Rohner spricht vor der Komission im britischen Parlament.
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Die Politiker kennen mit den angereisten Bankern keine Gnade: Ihre Beschuldigungen werden via Web-TV in die Welt hinausgetragen.
Die Politiker kennen mit den angereisten Bankern keine Gnade: Ihre Beschuldigungen werden via Web-TV in die Welt hinausgetragen.
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Darunter sind der Schede Jerker Johansson (rechts) und der Brite Alex Wilmot-Sitwell. Kaum eines der Kommissionsmitglieder glaubt daran, dass sie nichts über die Manipulationen des Libor-Leitzinses wussten.
Darunter sind der Schede Jerker Johansson (rechts) und der Brite Alex Wilmot-Sitwell. Kaum eines der Kommissionsmitglieder glaubt daran, dass sie nichts über die Manipulationen des Libor-Leitzinses wussten.
Keystone
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Wer Untote weckt, braucht dafür gute Gründe. Der Grund der britischen Parlamentskommission für Bankenstandards heisst Libor: Drei, vier, fünf Jahre ist es her, seit in den Handelsabteilungen der UBS und weiteren Banken Absprachen über den weltweit wichtigsten Referenzzinssatz getroffen wurden – und einzelne Händler durch Verschiebungen von Hundertstelprozentpunkten Gewinne von Millionen einfahren konnten. Heute wollen es die Politiker aus England genauer wissen. Wer wusste damals wie viel über die Manipulationen beim Libor? Auskünfte soll ihnen Ex-UBS-Boss Marcel Rohner geben. Er erscheint im Tandem mit der versammelten Armada ehemaliger Investmentbankchefs der grössten Schweizer Bank.

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