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«Er wollte sich nicht mehr verabreden»

Ehemalige Arbeitskollegen berichten, wie sie Martin Senn in der jüngsten Vergangenheit erlebt haben. Der Ex-CEO der Zurich hat, wie heute bekannt wurde, am Freitag Suizid begangen.

War während sechs Jahren Zurich-Chef: Martin Senn als Chef der Zurich Financial Services in Zürich. (28. Januar 2011)
War während sechs Jahren Zurich-Chef: Martin Senn als Chef der Zurich Financial Services in Zürich. (28. Januar 2011)
Laurent Gillieron, Keystone
Sein Abgang Anfang Dezember 2015 erfolgte unerwartet und soll unter Druck der Investoren erfolgt sein: Senn (r.) mit Finanzchef George Quinn an der Bilanzmedienkonferenz vom 12. Februar 2015.
Sein Abgang Anfang Dezember 2015 erfolgte unerwartet und soll unter Druck der Investoren erfolgt sein: Senn (r.) mit Finanzchef George Quinn an der Bilanzmedienkonferenz vom 12. Februar 2015.
Walter Bieri, Keystone
Der damalige Verwaltungsratspräsident Josef Ackermann trat vier Tage nach Bekanntwerden von Wauthiers Suizid zurück. Ihm wurde vorgeworfen, übermässig Druck ausgeübt zu haben. Eine Untersuchung hatte ihn später von diesem Vorwurf entlastet: Ackermann  (l.) und CEO Martin Senn nach der GV im Zürcher Hallenstadion. (29. März 2012)
Der damalige Verwaltungsratspräsident Josef Ackermann trat vier Tage nach Bekanntwerden von Wauthiers Suizid zurück. Ihm wurde vorgeworfen, übermässig Druck ausgeübt zu haben. Eine Untersuchung hatte ihn später von diesem Vorwurf entlastet: Ackermann (l.) und CEO Martin Senn nach der GV im Zürcher Hallenstadion. (29. März 2012)
Steffen Schmidt, Keystone
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Wieder ein Suizid eines Top-Wirtschaftsmanns. Wieder bei der Zurich. Die Nachricht des Freitods von Martin Senn, der bis Dezember den Versicherungskonzern geleitet hatte, war heute Morgen ein Schock bei der Zurich. Ein langjähriger Kenner des Finanzkonzerns berichtet, wie sich Senn in den letzten Wochen distanziert habe: «Er wollte sich nicht mehr verabreden, meinte, er brauche Zeit, um über sein Ausscheiden hinwegzukommen.»

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