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Erbitterter Machtkampf um die Schweizer Spitalgruppe Genolier

Strafanzeigen, der Vorwurf unberechtigter Zahlungen, verweigerte Stimmrechtseintragung: Der Streit der Grossaktionäre des Spitalkonzerns, zu dem auch die Klinik Bethanien gehört, eskaliert.

Andreas Flütsch
An der letzten GV abgewählt: Genolier-Chef Antoine Hubert (links) und Präsident Raymond Loretan.
An der letzten GV abgewählt: Genolier-Chef Antoine Hubert (links) und Präsident Raymond Loretan.
Keystone

Es geht zu und her wie bei einer Kampfscheidung. Die in zwei Lager zerfallenen Grossaktionäre des Westschweizer Privatspitalkonzerns Genolier, zu dem auch die Zürcher Klinik Bethanien gehört, lassen kein gutes Haar aneinander. Dem im Juni abgewählten Grossaktionär Antoine Hubert warf die Gegenseite jüngst in einem Aktionärsbrief vor, er habe sich früher als Delegierter des Verwaltungsrates und operativer Chef Hunderttausende von Franken auszahlen lassen, für die es keine schriftliche Grundlage gebe. Zudem habe Hubert Verträge mit Dritten abgeschlossen, ohne die Höhe der Vergütung angemessen zu regeln.

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