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Es bleibt einzig der Image-Gewinn

Die Tourimus-Chefs der vier Euro-08-Städte Zürich, Bern, Basel und Genf ziehen nach dem Grossanlass zwar eine positive Bilanz. Eigentlich aber hoffen sie auf bessere Zeiten.

Deutsche Fans in Basel: Nicht für alle Hoteliers war die Euro 08 ein Fest.
Deutsche Fans in Basel: Nicht für alle Hoteliers war die Euro 08 ein Fest.
Keystone

Während der EM gab es nur in Basel mehr Hotelübernachtungen als im Juni 2007 (plus 4,3 Prozent). Zurückgegangen sind sie in Bern (12,7 Prozent), in Zürich (4,8 Prozent und in Genf (5,1 Prozent).

Langfristig zahlt sich EM aus

Langfristig gehe man für jede der Städte von einem Image-Gewinn aus, der sich irgendwann auch in den Übernachtungszahlen niederschlagen werde, bilanzierte Frank Baumann, Direktor von Zürich Tourismus, vor den Medien in Zürich. Baumann wies darauf hin, dass in Zürich dank höherer Zimmerpreise der Umsatz der Hotellerie gesteigert werden konnte, trotz gesunkener Übernachtungszahlen.

Bern Tourismus verwies auf eine leichte Verlagerung der Logiernächte von Juni auf Mai. Dennoch habe man in Bern mit den Auslosungen das grosse Los gezogen, sagte Thomas Lüthi von Bern Tourismus. Insbesondere mit den Holländern. «Die Bilder des orangen Bundesplatzes gingen um die Welt. Es war ein historisches Ereignis für Bern.»

Genf: Sportfans statt Geschäftsreisende

Basel habe gezeigt, dass es fähig ist, einen solchen Anlass durchzuführen, sagte Daniel Egloff von Basel Tourismus. Gemäss Egloff stieg der Anteil an Übernachtungen aus Ländern, die in Basel ein Spiel austrugen, überproportional.

Genf habe die Euro 08 genutzt, um sich als sportliche, junge und dynamische Stadt zur positionieren, sagte Joelle Snella von Geneva Tourism. Ansonsten sei Genf traditionellerweise eine Destination für Geschäftsreisende.

SDA/cpm

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