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«Es geht um eine fundamentale Frage»

Brady Dougan, Chief Executive Officer der Credit Suisse Group, analysiert in einem ausführlichen Interview die Regulierungsdebatte, schildert seine Ansicht zu «Too big to fail» und äussert sich zum etwas anderen Geschäftsmodell der Grossbank.

Arno Schmocker und Monica Hegglin, Finanz und Wirtschaft
«Man darf sich nicht von Opportunitäten, zum Beispiel im Handel, ablenken lassen»: CS-Chef Brady Dougan.
«Man darf sich nicht von Opportunitäten, zum Beispiel im Handel, ablenken lassen»: CS-Chef Brady Dougan.
Keystone

Alles in der Finanzbranche ist im Fluss. Es gibt Dutzende von Vorschlägen, wie das System zu reformieren wäre. Die Credit Suisse ist eine der Banken, die als sogenannt systemrelevant gelten – aber eine der wenigen Grossen, die die Finanzkrise ohne staatliche Krücken durchgestanden haben. Brady Dougan, Chief Executive Officer der CS, ist überzeugt, dass sich die Bank bereits jetzt zu einem erheblichen Teil den neuen Anforderungen angepasst hat. Weniger Erfolg hat er im Versuch, den Investoren das etwas andere Geschäftsmodell der CS schmackhaft zu machen. Der Rückschlag des Börsenkurses nach Veröffentlichung des Quartalsresultats zeugt davon. Dougan, der seit dreissig Jahren für die CS arbeitet und den Konzern seit drei Jahren leitet, erachtet Forderungen nach mehr Risikonahme als «schon fast schizophren».

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