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E-Trottinett-Anbieter entlässt sein Personal

Circ stellt seinen Betrieb in der Schweiz ein. Alle müssen gehen – ausser zwei Manager.

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E-Trottinett in Zürich: Die Konkurrenz in Schweizer Städten ist gross. (Keystone/Gaëtan Bally/24. Oktober 2019)
E-Trottinett in Zürich: Die Konkurrenz in Schweizer Städten ist gross. (Keystone/Gaëtan Bally/24. Oktober 2019)

«Der E-Trottinett-Anbieter Circ entlässt sein gesamtes Personal in der Schweiz. Nur die zwei Manager dürfen bleiben.» Das berichtet der «Beobachter» auf seiner Website. Nachdem der kalifornische Konkurrent Bird die Übernahme von Circ Ende des vergangenen Monats angekündigt hat, stellt der deutsche Anbieter den Betrieb in der Schweiz ein.

Die Belegschaft hat dem «Beobachter» bestätigt, dass sie zu Beginn des Februars von der LMTS Switzerland AG, welche das Circ-Business hierzulande betreibt, die Kündigung erhalten habe. Insgesamt seien 60 Personen von der Massnahme betroffen. Zwei Manager indessen seien nicht entlassen worden.

Ein Sprecher von Bird in Berlin bestätigte den Stellenabbau. In manchen europäischen Städten käme es zu einer Reduktion von Angestellten, erklärte er. Gleichzeitig wolle das Unternehmen das Geschäft in Europa und im Nahen Osten jedoch mit 300 Circ-Angestellten ausbauen.

Circ sei heute in 12 Ländern und 43 Städten aktiv, in der Schweiz in Zürich, Basel und Winterthur, schreibt der «Beobachter». «Die E-Trottis werden jeweils von eigenen Angestellten eingesammelt, wieder aufgeladen und gewartet. Der neue Eigentümer Bird dagegen hat die Wartung Drittfirmen übertragen.» Es bleibe ein gemeinsames Ziel von Bird und Circ, nachhaltig und profitabel umweltschonende Mikromobilitätslösungen anzubieten, versprach der Bird-Sprecher.

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