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EU könnte die Schweiz zur Kasse bitten

Knapp 900 Millionen Franken hat der IWF mit Geldern aus der Schweiz bereits an Griechenland, Portugal und Irland bezahlt. Weitere Formen der Beteiligung an den Euro-Krisenstaaten werden geprüft.

Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barrosso stehen dieser Tage in ständigem Kontakt: Barroso zu Besuch in Lausanne bei einer Preisverleihung im Oktober.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barrosso stehen dieser Tage in ständigem Kontakt: Barroso zu Besuch in Lausanne bei einer Preisverleihung im Oktober.
Keystone

Die Staatskassen der Euroländer leeren sich, deren Geldbedarf steigt. Zudem wird mit Dexia nun die erste europäische Grossbank, die den Stresstest im Sommer noch bestanden hat, zerschlagen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sondiert nun Alternativen, um die Schuldenkrise zu finanzieren.

Im Interview mit der «Bild»-Zeitung liess Barroso mit folgenden Worten aufhorchen: «Ich würde mir wünschen, dass alle Länder Unterstützung leisten, wenn sie die finanziellen Möglichkeiten dazu haben.». Dies läge auch in ihrem eigenen Interesse. «Wenn der Euro wankt, bringt das alle Länder in Schwierigkeiten – auch die mit eigener Währung.»

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