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Expansion in neue Märkte statt Jammern über Frankenstärke

Stadler Rail setzt aufs Geschäft mit U-Bahnen und Hochgeschwindigkeitszügen.

Jürg Rüttimann
Stadler-Rail-CEO Peter Spuhler anlässlich der Jahreskonferenz in Bussnang, Thurgau. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Stadler-Rail-CEO Peter Spuhler anlässlich der Jahreskonferenz in Bussnang, Thurgau. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Das Jammern liegt Peter Spuhler nicht. Grund dazu hätte er durchaus. Seiner Stadler Rail hat die erneute Aufwertung des Frankens im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Auf 100 Millionen Franken beziffert Spuhler die Gewinneinbusse aufgrund des Frankenschocks. Zu roten Zahlen geführt hat das laut Spuhler bei Stadler Rail nicht. Das Unternehmen und insbesondere die vier Werke in der Schweiz stünden aber unter enormem Margendruck. «Zurzeit stehen wir das noch durch, irgendwann fehlen uns aber die Mittel für Investitionen in Neuentwicklungen», sagte Spuhler an der Bilanzmedienkonferenz am Montag nüchtern. Er erzählt, wie in den Niederlanden eine Ausschreibung verloren ging, weil man preislich mit der Konkurrenz nicht habe mithalten können. Er erwähnt auch «diverse Massnahmen», mit denen man den Frankenschock abzufedern versuche.

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