Zum Hauptinhalt springen

Extrahalt für SBB-Mitarbeiter?

Ab Dezember hält ein Intercity Zürich–Bern in Bern-Wankdorf. Die Frage kam auf, ob es eine Sonderlösung für den SBB-Hauptsitz sei.

Bessere Anschlüsse auch für SBB-Mitarbeiter: Die S-Bahn-Station Bern-Wankdorf.
Bessere Anschlüsse auch für SBB-Mitarbeiter: Die S-Bahn-Station Bern-Wankdorf.
Adrian Moser

Wer aus Zürich in eines der neuen Bürogebäude beim Wankdorf pendelt, der darf sich auf den Fahrplanwechsel Mitte Dezember freuen: Ein Intercity am Morgen hält neuerdings direkt bei der S-Bahn-Station Bern-Wankdorf. Der mühselige Umweg über den Hauptbahnhof entfällt.

Unter den Pendlern sind auch viele Mitarbeiter der SBB, da die Bundesbahnen beim Wankdorf vergangenes Jahr ihren neuen Hauptsitz bezogen haben. Von einem Extrahalt für ihre Angestellten wollen die SBB trotzdem nicht sprechen. Neben den SBB und der Post würden auch das Bauunternehmen Losinger-Marazzi, die Krankenkasse KPT und weitere Firmen am Standort Wankdorf tätig sein, sagte Mediensprecher Christian Ginsig der «Ostschweiz am Sonntag». Der Halt in Bern-Wankdorf sei lediglich als Versuch geplant, um zwei morgendliche Intercity-Züge von Zürich und die S-Bahn-Züge der BLS ab dem Knoten Bern zu entlasten.

Auch Berner Pendler profitieren

Gleichzeitig sind auch Berner Pendler, die in Zürichs Westen arbeiten, schneller am Ziel. Zwei Intercitys halten neu in Zürich-Altstetten.

Tatsächlich sei es sinnvoll, dass Fernverkehrszüge in Vororten halten, meint Kurt Schreiber von Pro Bahn in der «Ostschweiz am Sonntag». Denn dort würden immer mehr grosse Bürogebäude entstehen. Mit einem eigenen IC-Halt können die Pendler laut Schreiber Zeit sparen. Zudem würden die Hauptbahnhöfe entlastet.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch