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Facebook-Aktie klettert wieder über Ausgabepreis

Mark Zuckerberg hat seine Hausaufgaben gemacht: Nun läuft auch das Geschäft auf den mobilen Geräten. Die Investoren glauben wieder an die Facebook-Aktie – diese stieg auf knapp über 38 Dollar.

Kann wieder lachen: Mark Zuckerberg.
Kann wieder lachen: Mark Zuckerberg.

Über ein Jahr nach dem verpatzten Börsengang ist der Preis für eine Facebook-Aktie erstmals wieder über den Ausgabepreis von 38 Dollar gestiegen. Das Aktienkurs kletterte im frühen Handel an der New Yorker Börse bis auf 38,31 Dollar.

Den Glauben an Facebook haben die Investoren wiedergewonnen, nachdem das Unternehmen Fortschritte beim Verkauf von Werbung auf Smartphones und Tablets vermeldet hatte.

Vor gut einer Woche stand die Aktie noch bei 25 Dollar, nach der Publikation der neuesten Quartalszahlen schoss der Aktienkurs dann steil nach oben. Am Dienstag half wohl auch ein Medienbericht, demzufolge Facebook künftig kurze Video-Werbung in die Nachrichtenströme seiner Mitglieder bringen wolle.

2,5 Millionen für Werbe-Clip

Von Werbekunden wolle das Online-Netzwerk bis zu 2,5 Millionen Dollar für einen 15-Sekunden-Clip pro Tag verlangen, schrieb die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Facebooks Börsengang im Mai 2012 war mit Spannung erwartet worden - und wurde zum Debakel. Facebook und die Banken hatten die Nachfrage nach dem Papier überschätzt, der Kurs geriet schnell unter Druck. Technische Pannen beim Börsenbetreiber Nasdaq und Zweifel am Geschäftsmodell angesichts der Schwäche bei Smartphone-Werbung taten ihr übriges.

Der Aktienkurs rutschte schnell unter den Ausgabepreis und markierte einen Tiefpunkt bei 17,55 Dollar. Anleger richteten böse Blicke auf Altaktionäre, an die beim Börsengang beachtliche 16 Milliarden Dollar geflossen waren.

Apps werfen nun Geld ab

Facebook machte in den vergangenen Monaten allerdings seine Hausaufgaben. Während die mobilen Apps zum Börsengang noch überhaupt kein Geld abwarfen, kamen zuletzt 41 Prozent der Werbeeinnahmen von mobilen Geräten. Video-Werbung wird als nächster Schritt gesehen, der einen Umsatzsprung bescheren könnte.

SDA/bru

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