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Familie Peugeot muss das Lenkrad abgeben

Nach zwei Jahrhunderten verliert die Familie Peugeot die Kontrolle über ihren Autokonzern. Der französische Staat und der chinesische Partner Dongfeng greifen rettend ein.

Trat vehement für die Unabhängigkeit des Konzerns vom Staat ein: Thierry Peugeot.
Trat vehement für die Unabhängigkeit des Konzerns vom Staat ein: Thierry Peugeot.
Reuters
1976 kaufte Peugeot Citroën auf: Fabrik von PSA Peugeot-Citroën in Rennes.
1976 kaufte Peugeot Citroën auf: Fabrik von PSA Peugeot-Citroën in Rennes.
AFP
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Für einmal ist das Prädikat «historisch» wohl nicht zu hoch gegriffen. An der ­Pariser Avenue de la Grande-Armée, im Büroturm von Peugeot, hat sich gestern Geschichtsträchtiges zugetragen. 204 Jahre nach der Gründung der Firma, die immer wie eines der glanzvollsten Aushängeschilder der französischen Industrie gefeiert wurde, hat ihr Verwaltungsrat eine Zäsur beschlossen und öffnet das Kapital dem französischen Staat und dem chinesischen Autofabrikanten Dongfeng. Beide investieren 800 Millionen Euro und werden künftig je 14 Prozent der Stimmrechte besitzen – gleich viel wie die Familie Peugeot, die Kontrolle und Vorsitz abgeben wird.

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