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Familie Schmidheiny leidet an den Asbestfolgen

Die Unternehmerdynastie muss sich in Italien wegen Todesfällen vor Gericht verantworten. Nun ist ein Familienmitglied an den Folgen von Asbest gestorben.

Vorläufig zu 18 Jahren Haft verurteilt: Stephan Schmidheiny. (Archivbild)
Vorläufig zu 18 Jahren Haft verurteilt: Stephan Schmidheiny. (Archivbild)
Keystone

Eine Regel galt in der Familiendynastie der Schmidheinys eisern: Jeder, ob Sprössling oder nicht, musste das Unternehmen von unten her kennen lernen. Erst dann konnte er im weitverzweigten Zementimperium aufsteigen. So absolvierte der frühere Eternit-Besitzer Stephan Schmidheiny 1970 in den Eternit-Werken in Brasilien ein Praktikum, sein älterer Cousin Anton Schrafl arbeitete Anfang der 60er-Jahre in einer südafrikanischen Tochterfirma der Holderbank – und beide waren dem krebserregenden Asbeststaub ausgesetzt.

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