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Fast einsam an der Spitze

In Deutschland wird heftig um Frauenquoten gestritten. In der Schweiz gehen einige Grossunternehmen mit gutem Beispiel voran. Dennoch bleiben Top-Managerinnen eine Seltenheit, wie eine Übersicht zeigt.

In der Schweiz haben es nur wenige Frauen bis an die Spitze geschafft: Die Unternehmerin Carolina Müller-Möhl sitzt in mehreren Verwaltungsräten, so zum Beispiel bei Nestlé, Orascom und NZZ.
In der Schweiz haben es nur wenige Frauen bis an die Spitze geschafft: Die Unternehmerin Carolina Müller-Möhl sitzt in mehreren Verwaltungsräten, so zum Beispiel bei Nestlé, Orascom und NZZ.
Keystone
Jasmin Staiblin ist Chefin von ABB Schweiz. Auf Anfang 2013 wechselt sie auf den Chefposten des Stromkonzerns Alpiq.
Jasmin Staiblin ist Chefin von ABB Schweiz. Auf Anfang 2013 wechselt sie auf den Chefposten des Stromkonzerns Alpiq.
Keystone
Susy Brüschweiler war mehr als ein Jahrzehnt CEO des Gastronomieunternehmens SV Group. 2010 hörte sie auf.
Susy Brüschweiler war mehr als ein Jahrzehnt CEO des Gastronomieunternehmens SV Group. 2010 hörte sie auf.
Keystone
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«Ich bin keine Quotenfrau, sondern die beste Person für den Job», sagte Isabelle Welton vor einem Jahr in einem Gespräch mit «NZZ executive», nachdem sie zur neuen Länderverantwortlichen von IBM Schweiz ernannt worden war. Die heute 47-jährige IBM-Chefin hatte gemäss eigenen Aussagen beharrlich auf diese Spitzenposition hingearbeitet. Ihr kam aber auch entgegen, dass IBM zu den Unternehmen gehört, die die «gender diversity» ernst nehmen. Welton lehnt zwar Quotenfrauen ab. Sie befürwortet aber Frauenquoten – weil sonst die Gefahr bestehe, dass bei der Frauenförderung in der Wirtschaft nichts passiere. Bei IBM sind mittlerweile ein Drittel der Beförderungen Frauen vorbehalten.

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