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Firmenchefs dürfen Investoren über Twitter informieren

In den USA kam es mehrmals vor, dass kursrelevante Nachrichten exklusiv über Twitter und Facebook angekündigt wurden. Die US-Börsenaufsicht will dieses umstrittene Vorgehen weiterhin erlauben.

Versprach über Twitter «aufregende Neuigkeiten»: Tesla-Chef Elon Musk.
Versprach über Twitter «aufregende Neuigkeiten»: Tesla-Chef Elon Musk.
Keystone

US-Firmen dürfen über soziale Medien wie Facebook und Twitter wichtige Ankündigungen für Investoren vornehmen. Dies sei kein Problem, so lange die Anleger darüber informiert seien, welche Kanäle genutzt würden, urteilte heute die US-Börsenaufsicht (SEC).

«So lange der Zugang nicht beschränkt ist oder Investoren nicht wissen, wohin sie sich wenden müssen, um die jüngsten Nachrichten zu erhalten, sind die meisten sozialen Medien gut geeignet, um mit Investoren zu kommunizieren», hielt die SEC fest.

Aktienkurs tritt in die Höhe nach Twitter-Meldung

Hintergrund für diese neue SEC-Richtlinie sind Ermittlungen gegen den Videofilm-Anbieter Netflix, dessen Chef Reed Hastings im vergangenen Jahr über sein persönliches Facebook-Konto eine kursrelevante Ankündigung gemacht hatte.

Neue Relevanz bekam die Problematik in der vergangenen Woche, als Tesla-Chef Elon Musk über Twitter «aufregende» Neuigkeiten in Kürze versprach und damit den Aktienkurs in die Höhe trieb.

(SDA)

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