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François Hollandes Albtraum

Die von Peugeot angekündigte Werksschliessung ist für Frankreichs Präsident François Hollande ein Desaster. Was er gegen die Entlassungen tun will, geht nicht, nützt nichts oder schadet ihm selbst.

Die angekündigten Entlassungen bei Peugeot stellen François Hollande vor eine schwere Bewährungsprobe. Hollande bei den Feierlichkeiten zum Sturm der Bastille am 14. Juli 2012.
Die angekündigten Entlassungen bei Peugeot stellen François Hollande vor eine schwere Bewährungsprobe. Hollande bei den Feierlichkeiten zum Sturm der Bastille am 14. Juli 2012.
Reuters
Will das Werk Aulnay bei Paris schliessen und 8000 Beschäftigte entlassen: Peugeot-Chef Philippe Varin vergangene Woche vor der Presse in Paris.
Will das Werk Aulnay bei Paris schliessen und 8000 Beschäftigte entlassen: Peugeot-Chef Philippe Varin vergangene Woche vor der Presse in Paris.
Reuters
Die Staatskarossen in Paris kommen von Peugeot-Citroën. François Hollande bei der Amtseinweihung in Mai 2012.
Die Staatskarossen in Paris kommen von Peugeot-Citroën. François Hollande bei der Amtseinweihung in Mai 2012.
Reuters
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Der Rausschmiss von 8000 Peugeot-Mitarbeitern sei für ihn «inakzeptabel», erklärte François Hollande. Was soll ein Präsident, der gerade erst als Kämpfer für die kleinen Leute die Wahl gewonnen hat, auch anderes sagen? Mit staatlichen Krediten und Forschungsförderung will Hollande verhindern, dass Peugeot-Chef Philippe Varin seinen Abbauplan umsetzt. Der kriselnde Autobauer hat am vergangenen Donnerstag angekündigt, das Werk Aulnay-sous-Bois bei Paris komplett zu schliessen und an anderen französischen Standorten 5000 Mitarbeiter zu entlassen.

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