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«Frankreich wird die Interessen der BNP verteidigen»

Aussenminister Laurent Fabius will die drohende 10-Milliarden-Dollar-Busse für die französische Grossbank BNP Paribas nicht ohne weiteres hinnehmen. Nun kommt US-Präsident Obama auf Staatsbesuch.

Sogar der französische Staatspräsident schaltete sich ein: François Hollande (links) und Barack Obama. (Archivbild)
Sogar der französische Staatspräsident schaltete sich ein: François Hollande (links) und Barack Obama. (Archivbild)
Reuters
Der Bank droht eine Busse von über 10 Milliarden Dollar: ein Gebäude der BNP Paribas in der Nähe von Paris.
Der Bank droht eine Busse von über 10 Milliarden Dollar: ein Gebäude der BNP Paribas in der Nähe von Paris.
Charles Platiau, Reuters
Wenn es um Banken und Bussen geht, ist er meistens mit von der Partie: der New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara.
Wenn es um Banken und Bussen geht, ist er meistens mit von der Partie: der New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara.
EPA/Andrew Gombert
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Die Nervosität steigt von Tag zu Tag. Seit bekannt wurde, dass der französischen Bank BNP Paribas in den USA eine Busse von mehr als 10 Milliarden Dollar droht, mehren sich in Frankreich die Wortmeldungen von Politikern, Regulatoren und Notenbankvertretern. Sie sehen die nationale Souveränität verletzt und wettern gegen die amerikanische Hegemonie in Handels- und Rechtsfragen, wie es ein konservativer Abgeordneter kürzlich ausdrückte.

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