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Französische Autozulieferer rufen Staat um Hilfe an

Die Lieferanten der Autoindustrie wollen von Paris 2 Milliarden Euro Notgeld. Ansonsten gehe ein Grossteil der Unternehmen bankrott, warnt der Branchenverband.

Die Zulieferer leiden, weil die Auftragslage schlecht ist und die Banken nicht genügend Geld zur Verfügung stellen. Ohne Hilfen geht laut einem Branchenverband ein Grossteil der rund 32'000 Unternehmen im Januar Konkurs. Jetzt soll der Staat eingreifen und 2 Milliarden Euro (3 Milliarden Franken) zur Verfügung stellen.

«Die Regierung muss einen Hilfsplan aufstellen», sagte Yvon Jacob, der Präsident des Branchenverbandes FIM, heute der Wirtschaftszeitung «Les Echos». Er schlägt vor, dass die Unternehmen vorübergehend keine Sozialabgaben mehr leisten müssen.

Die Regierung will Arbeitsplatzgarantie

Zugleich gibt es Überlegungen der Regierung, von Krisenbranchen Arbeitsplatzzusagen als Gegenleistung für Finanzhilfen einzufordern. Das sagte der Staatssekretär für Beschäftigung, Laurent Wauquiez, heute der Finanzzeitung «La Tribune».

SDA/oku

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