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Frauenquote: Zweifel am norwegischen Vorbild

Die EU will den Frauenanteil in Verwaltungsräten börsenkotierter Firmen auf 40 Prozent steigern. Das aber kann negative Auswirkungen haben, wie eine Studie der University of Michigan zeigt.

Erst 15 Prozent der Verwaltungsratssitze in der EU sind mit Frauen besetzt. Foto: Amani Willett (Gallery Stock).
Erst 15 Prozent der Verwaltungsratssitze in der EU sind mit Frauen besetzt. Foto: Amani Willett (Gallery Stock).

Die Einführung der Frauenquote ist der EU-Kommission zufolge nicht nur ein politischer Imperativ. Eine solche würde sich auch in einer besseren Performance der Unternehmen niederschlagen, schreibt die Kommission und präsentiert Ergebnisse von Querschnittstudien, die weltweit einen positiven Zusammenhang zwischen Rendite respektive Aktienkurs einer Firma und einem hohen Frauenanteil im Management aufzeigen. Anders sind die zwei US-Wissenschaftler Kenneth Ahern und Amy Dittmar von der University of Michigan vorgegangen. Sie haben das Vorzeigebeispiel Norwegen genauer untersucht und gelangen zum Schluss: Die Einführung der Frauenquote habe sich negativ auf börsenkotierte norwegische Unternehmen ausgewirkt.

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