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Gefeuerter Chef erhält 62 Millionen Dollar

Im Dezember musste Dennis Muilenburg seinen Posten räumen - muss sich finanziell aber keine Sorgen machen. Auch ohne Abfindung und Bonus.

Im Dezember 2019 musste er gehen: Dennis Muilenburg stellte sich im vergangenen Herbst den Fragen zum Boeing-737-MAX-Debakel. (30. Oktober 2019)
Im Dezember 2019 musste er gehen: Dennis Muilenburg stellte sich im vergangenen Herbst den Fragen zum Boeing-737-MAX-Debakel. (30. Oktober 2019)
Sarah Silbiger, Reuters

Der von Boeing gefeuerte Vorstandschef Dennis Muilenburg verlässt den krisengeplagten US-Flugzeugbauer mit 62 Millionen Dollar. Boeing teilte am Freitag in Börsenunterlagen mit, Muilenburg bekomme die ihm vertraglich zustehenden Leistungen, aber keine Abfindung und auch keinen Bonus für 2019. Die 62 Millionen setzen sich unter anderem aus Aktienvergütungen und Pensionsansprüchen zusammen. Zunächst war laut «ABC News» noch zusätzlich von einem goldenen Fallschirm über 39 Millionen Dollar die Rede gewesen.

Muilenburg wurde im Dezember wegen der folgenschweren Probleme des Airbus-Rivalen entlassen. Zwei Abstürze von Boeing-737-MAX-Maschinen in Indonesien und Äthiopien mit zusammen 346 Toten haben den Ruf des Konzerns beschädigt. Die Produktion der Serie ist seitdem ausgesetzt, bereits aufgelieferte Jets dürfen nicht mehr starten.

Nachfolger von Muilenburg wird ab nächstem Montag der Sanierungsexperte David Calhoun. Der 62-Jährige war früher unter anderem für den Mischkonzern General Electric tätig. Er bekommt in seiner neuen Funktion ein Grundgehalt von 1,4 Millionen Dollar im Jahr, kann aber über langfristige Anreize 26,5 Millionen Dollar einnehmen.

Reuters/roy

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