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Gegen Nestlé, bis in den Tod

Die Westschweizer Journalistin Isabelle Ducret sucht in einer Reportage nach Gründen, weshalb zwei Fabrikarbeiter von Nestlé ihren Kampf gegen den Konzern mit dem Leben bezahlten.

Der Gewerkschafter Luciano Romero (r.) wurde in Kolumbien ermordet – nachdem er wegen eines Streiks entlassen wurde: Ein Kampagnenfoto der NGO «Baby Milk Action».
Der Gewerkschafter Luciano Romero (r.) wurde in Kolumbien ermordet – nachdem er wegen eines Streiks entlassen wurde: Ein Kampagnenfoto der NGO «Baby Milk Action».
Baby Milk Action

Die Idee, die Morde könnten etwas miteinander zu tun haben, ist nicht naheliegend. Das eine Nestlé-Werk liegt in Cabuyao auf den Philippinen, das andere in Valledupar in Kolumbien. 2001 kommt es in beiden Firmen zu arbeitsrechtlichen Konflikten. Die philippinischen Arbeiter fordern Nestlé nach einem Urteil des obersten Gerichtshofs zur Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) auf. Die kolumbianischen Fabrikarbeiter wollen ihren auslaufenden GAV neu aushandeln.

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