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Genervte Fans, glückliche Uefa

51 statt 31 Spiele: Viele Fussballfans finden keinen Gefallen am neuen EM-Modus. Doch für die Uefa hat er sich gelohnt – wie eindrückliche Zahlen zeigen.

Franziska Kohler
Mehr ist nicht gleich besser: Viele Spiele der EM sorgten bei den Zuschauern eher für müde Gesichter (6. Juli 2016).
Mehr ist nicht gleich besser: Viele Spiele der EM sorgten bei den Zuschauern eher für müde Gesichter (6. Juli 2016).
Reuters

Die EM 2016 ist Geschichte, die Portugiesen freuen sich, doch viele Fussballkenner und Fans sind enttäuscht. «Vor allem die Gruppenphase war unfassbar langweilig, ein Horror», sagte etwa der Schweizer Ex-Bundesligatrainer Lucien Favre zum deutschen Magazin «Der Spiegel». Die Qualität der Spiele sei einfach zu schlecht gewesen. Schuld war laut Favre der neue Turniermodus, der bewirkte, dass 24 statt 16 Mannschaften in der Endrunde mitspielten. «Wenn die Uefa eine EM mit 24 Mannschaften spielen lässt, hat das bestimmt wirtschaftliche Vorteile. Aber dem Spiel schadet es», sagt Favre.

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