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Genfer Airline bestellt die gleichen Jets wie die Swiss

Nach der Swiss hat auch PrivatAir bei Bombardier bestellt: Fünf Exemplare des Typs CSeries 100 mit Option auf fünf weitere – für den Einsatz als reine Business-Class-Flieger.

Passagierjets für 110 bis 130 Sitze: Animation der künftigen C-Series, ...
Passagierjets für 110 bis 130 Sitze: Animation der künftigen C-Series, ...
Keystone
...die der Hersteller Bombardier im Juli 2008 der Öffentlichkeit vorstellte.
...die der Hersteller Bombardier im Juli 2008 der Öffentlichkeit vorstellte.
Keystone
...und der A318 von Airbus bei der Fertigung in Hamburg.
...und der A318 von Airbus bei der Fertigung in Hamburg.
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Mit der CSeries will der Hersteller Bombardier den beiden Marktführern Boeing und Airbus im Segment der Flugzeuge mit etwa 100 Sitzen in Zukunft Konkurrenz machen. Bereits im Frühling 2009 hatte die Lufthansa für ihre Tochter Swiss 30 Jets des Typs CS100 bestellt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und weitere Medien berichten, hat nun auch PrivatAir fünf Maschinen dieses Typs bestellt. Der Auftragswert beläuft sich laut Bombardier auf 309 Millionen Dollar. Falls die optionale Bestellung zusätzlich durchgeführt würde, seien es 636 Millionen Dollar. Als geplantes Lieferdatum nannte die Pressestelle von PrivatAir den Juni 2014.

CEO: Kein Einsatz für die Swiss vorgesehen

PrivatAir ist als Chartergesellschaft mit Sitz in Genf tätig und führt auch Aufträge für grössere Airlines wie Lufthansa, Swiss oder Gulf Air durch. Derzeit umfasst ihre Flotte neun Boeing-Maschinen aus der 737-Familie. Die neuen CSeries-Jets, so wurde CEO Greg Thomas in der Presse zitiert, «sind für unsere Pläne, die Routen zu erweitern, sehr geeignet».

Auf Anfrage von Redaktion Tamedia wurden konkretere Informationen zu den Ausbauplänen nicht mitgeteilt. Ob in den kommenden Jahren einzelne Flugzeuge aus der Boeing-Flotte entfernt werden, ist laut der Airline noch offen. Die Zahl der Passagierjets der PrivatAir-Flotte sei zudem «noch unsicher», wie CEO Thomas mitteilte. Ein Einsatz für den Kunden Swiss ist laut seinen Angaben aber nicht geplant.

Treibstoffkosten als wichtiges Argument

Ein wichtiges Argument für die Bestellung der CSeries, die laut Bombardier nun 11 Kunden hat, ist laut Thomas aber die Effizienz. Das Potenzial, Treibstoffkosten einzusparen, wird von Fachleuten bislang positiv eingeschätzt – einerseits wegen der Pure-Power-Triebwerke von Pratt & Whitney, die Bombardier einbauen wird und andererseits wegen der leichten Bauweise der Modelle CS100 und CS300 mit Kohlefasern und Aluminiumlegierung, die eigens für das Marktsegment von 100 bis 150 Sitzplätzen konstruiert werden sollen.

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