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Genfer Mission gegen Lohndumping

Ab 2018 verdient das Genfer Verkaufspersonal dank eines neuen Gesamtarbeitsvertrags knapp 4000 Franken und damit jenen Mindestlohn, über den die Schweiz am Sonntag abstimmen wird.

Vielerorts ist der Mindestlohn im Detailhandel klar tiefer als jener, der künftig in Genf gelten wird: Kassiererin bei ihrer Arbeit. Foto: Christian Beutler (Keystone)
Vielerorts ist der Mindestlohn im Detailhandel klar tiefer als jener, der künftig in Genf gelten wird: Kassiererin bei ihrer Arbeit. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Der Durchbruch war im November 2013 geschafft. Die Gewerkschaften Unia und Syndicat Interprofessionnel des Travailleurs, der Kanton Genf und die Detailhändler gaben bekannt, sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geeinigt zu haben. Dieser ist seit Anfang Jahr in Kraft. Damit müssen per Gesetz sämtliche 17 000 Angestellte im Genfer Detailhandel, auch solche ohne Berufslehre, spätestens 2018 pro Monat mindestens 3980 Franken brutto verdienen. Die tiefsten Löhne werden bis dahin schrittweise auf die neue Limite angehoben: 2014 um 80 Franken, in den Folgejahren um je 40 Franken. Auf diesen Verhandlungserfolg sind die Genfer Gewerkschaften besonders stolz.

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