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Giftige Trinkgläser: McDonald's startet Rückruf

Die Fast-Food-Kette hat in den USA Trinkgläser verkauft, die ein krebserregendes Schwermetall enthalten.

Gefährliche Ware: Die betroffenen Trinkgläser von McDonald's.
Gefährliche Ware: Die betroffenen Trinkgläser von McDonald's.
Keystone

Ausgerechnet eine Kampagne für gesünderes Essen hat sich für die Fast-Food-Kette McDonald's wegen schwermetallverseuchter Trinkgläser zum PR-Flop entwickelt. Das Unternehmen rief am Freitag in den USA zwölf Millionen Sammelstücke mit Motiven aus dem Animationsfilm «Shrek» zurück. Die US-Produktsicherheitskommission CPSC hatte festgestellt, dass die Farbe auf den Bechern das krebserregende Schwermetall Cadmium enthält.

Die Gläser, erhältlich mit vier verschiedenen Motiven, wurden in den USA seit dem 14. Mai für zwei Dollar pro Stück verkauft. Die Kunden sollten sie nicht mehr benutzen, weil die Gefahr bestehe, dass Spuren der Farbe an den Händen haftenblieben, erklärte McDonald's nun. Wenn Kinder dann ihre ungewaschenen Hände in den Mund steckten, sei eine Schädigung der Gesundheit langfristig nicht auszuschliessen.

In den USA produziert

Laut einer Mitteilung der Fast-Food-Kette von Mitte Mai sollten die «Shrek»-Becher junge Kunden dazu animieren, Kinder-Menüs aus Burgern und Pommes Frites mit Früchten, Gemüse, Säften und fettreduzierten Milchprodukten zu ergänzen.

Zuletzt hatte mit Cadmium verseuchtes Kinderspielzeug in den USA für Aufsehen gesorgt. Besonders in der Kritik standen Produkte aus China. Behörden in verschiedenen chinesischen Städten riefen daraufhin zum Verzicht auf das Schwermetall bei der Herstellung von Kinderschmuck auf. Die nun zurückgerufenen Becher wurden in den USA produziert.

ddp/jak

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