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Givaudan ersetzt Lonza im SMI

Vier Jahre nachdem der Aroma- und Riechstoffkonzern aus dem SMI gefallen war, schafft Givaudan die Rückkehr in den Index. Es geht dabei um mehr als nur Prestige.

Wieder unter den Schwergewichten: Eingang zum Givaudan-Gelände in Vernier GE. (Archivbild)
Wieder unter den Schwergewichten: Eingang zum Givaudan-Gelände in Vernier GE. (Archivbild)
Keystone

Der Genfer Aromen- und Riechstoffkonzern Givaudan kehrt zurück in den SMI, den 20 Titel zählenden Index der Schwergewichte an der Schweizer Börse SIX. Der Basler Pharmazulieferer Lonza wird dagegen aus dem SMI ausgeschlossen, wie die SIX mitteilte.

Dies hat die Geschäftsleitung der SIX Swiss Exchange auf Empfehlung der Indexkommission beschlossen. Diese stützt sich dabei auf Marktkapitalisierung und Handelsvolumen der Titel. Die Indizes der SIX werden per 19. September angepasst.

Prestige und Pensionskasse

Givaudan und Lonza waren beide im Herbst 2007 aus dem SMI gefallen, als der Index von maximal 30 auf 20 Titel verkleinert wurde. Lonza schaffte 2009 die Rückkehr, steigt nun nach weiteren zwei Jahren aber wieder ab.

Die Zugehörigkeit zum SMI ist mehr als nur eine Frage des Prestiges. Die SMI-Familie wird weithin als Messgrösse herangezogen und einige Pensionskassen dürfen nur in SMI-Titel investieren. Der Index wird auch als Basiswert für zahlreiche Finanzprodukte wie Optionen, Futures oder Indexfonds, etwa Exchange Traded Funds, verwendet.

Schindler im SLI

In den SMIM (Index der 30 wichtigsten dem SMI folgenden Aktien) werden neben SMI-Absteiger Lonza auch der Zollfrei-Laden-Betreiber Dufry und der Vermögensverwalter Partners Group aufgenommen. Aus dem SMIM gestrichen werden neben dem SMI-Aufsteiger Givaudan der Logistikkonzern Panalpina und der Schokolade-Hersteller Barry Callebaut.

Beim Index SLI mit den 30 grössten Werten der Schweizer Börse löst der Partizipationsschein des Lift- und Rolltreppen-Herstellers Schindler das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford ab.

SDA/kpn

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