Zum Hauptinhalt springen

Glencore-Aktien brechen ein

Bis zu 27 Prozent verlieren die Papiere heute an der Londoner Börse: Die Gründe.

Wie Bloomberg meldet, erleidet die Aktie von Glencore den grössten Tagesverlust überhaupt seit das Unternehmen an der Börse ist. Am Nachmittag (16 Uhr) betrug das Minus 27 Prozent.

Dem Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore macht der Verfall des Kohlepreises schwer zu schaffen. Der Konzern mit Sitz im Kanton Zug ist an der Londoner und an der Hongkonger Börse kotiert.

Düsterer Analystenkommentar

Laut einer Meldung der «Finanz und Wirtschaft» warnt eine Analyse von Investec, die hohe Verschuldung könne zu einem existenzbedrohenden Problem werden, wenn sich die Rohstoffpreise nicht erholten und der Konzern nicht umfassend umgebaut werde. Demnach sitzt der weltgrösste Rohstoffhändler auf Verbindlichkeiten im Volumen von etwa 30 Milliarden Dollar.

Die Analysten von Goldman Sachs senkten letzte Woche das Kursziel für Glencore. Der Konzern sei gemeinsam mit dem britisch-südafrikanischen Bergbauunternehmen Anglo American am stärksten von dem Preisverfall betroffen.

Nach Angaben von Goldman Sachs liegt bei beiden Konzernen der Anteil des Kohlegeschäftes am Ergebnis bei rund 20 Prozent.

Am letzten Mittwoch war der Kohle-Preis erstmals seit 2003 unter 50 Dollar die Tonne gefallen. Vor allem eine schwächere Nachfrage aus Asien setzt dem Rohstoff zu.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch