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Diese Konzernchefin widersetzt sich Trump

«Produziert die Autos in den USA oder zahlt Importzölle!», drohte der designierte US-Präsident GM. Die Antwort kommt jetzt.

Will an der Produktion von Kleinwagen in Mexiko festhalten: GM-CEO Mary Barra in Detroit. (8. Januar 2017)
Will an der Produktion von Kleinwagen in Mexiko festhalten: GM-CEO Mary Barra in Detroit. (8. Januar 2017)
Bill Pugliano/Getty, AFP
Er hatte Mexiko auch schon mit Importzöllen von bis zu 35 Prozent gedroht: President-elect Donald Trump in Palm Beach in Florida. (28. Dezember 2016)
Er hatte Mexiko auch schon mit Importzöllen von bis zu 35 Prozent gedroht: President-elect Donald Trump in Palm Beach in Florida. (28. Dezember 2016)
Evan Vucci/AP, Keystone
Trump hatte GM in der vergangenen Woche mit Importzöllen auf in Mexiko gebaute Kompaktwagen der Marke Chevrolet Cruze gedroht. Allerdings werden von diesen nur vergleichsweise wenige in die USA importiert.
Trump hatte GM in der vergangenen Woche mit Importzöllen auf in Mexiko gebaute Kompaktwagen der Marke Chevrolet Cruze gedroht. Allerdings werden von diesen nur vergleichsweise wenige in die USA importiert.
David Zalubowski/AP, Keystone
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Der US-Autobauer General Motors will trotz der Drohungen des gewählten Präsidenten Donald Trump an der Produktion von Kleinwagen in Mexiko festhalten. Die Autobranche treffe ihre Entscheidungen, wo ein bestimmtes Fahrzeug gebaut werde, mit einem Vorlauf von zwei bis vier Jahren, sagte Vorstandschefin und CEO Mary Barra am Sonntagabend (Ortszeit). Die Limousinen der von Trump angesprochenen Marke würden ohnehin in Ohio hergestellt.

Trump hatte GM in der vergangenen Woche auf Twitter mit Importzöllen auf in Mexiko gebaute Kompaktwagen der Marke Chevrolet Cruze gedroht: «Produziert die Autos in den USA oder zahlt Importzölle!», schrieb der President-elect.

Zuvor hatte Trump auch Toyota und Ford angegriffen. Ford hat inzwischen auf den Bau einer neuen Fabrik in Mexiko verzichtet und die Schaffung von 700 Arbeitsplätzen in Michigan angekündigt. Im Wahlkampf erwog Trump mehrmals, Importzölle von bis zu 35 Prozent gegen den südlichen Nachbarn zu erheben.

Ähnliche Zielsetzung

Auf die Frage, ob sie sich wegen möglicher Zölle Sorgen mache, antwortete Barra, für Spekulationen sei es noch zu früh. Im Übrigen gebe es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen GMs Strategie und Trumps Zielen für Welthandel und Arbeitsplatzbeschaffung. «Ich freue mich sehr darauf, Teil der Lösung zu sein», sagte Barra.

Video – Enttäuschung in Mexiko nach Aus für Ford-Werk:

SDA/mch

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