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Goldman Sachs zu Millionenstrafe verdonnert

Nach den Amerikanern verlangt jetzt auch die britische Regierung Geld von der US-Investmentbank Goldman Sachs. Mit 27,3 Millionen Franken verhindert die Bank, dass die Ermittler sie unter die Lupe nehmen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs zahlt 17,5 Millionen Pfund (rund 27,3 Millionen Franken) an die britische Finanzaufsicht. Das gab die Financial Services Authority (FSA) in London bekannt. Goldman war in den USA bereits zu einer Strafe von 550 Millionen Dollar verdonnert worden.

Die britischen Ermittlungen begannen im April, nachdem die amerikanische Börsenaufsicht SEC Betrugsklage gegen Goldman Sachs eingereicht hatte, weil die Bank Kunden über komplexe Kreditpapiere nicht ausreichend informiert haben soll. Beide Seiten einigten sich Mitte Juli.

Unzureichende Information vor Finanzkrise

Auch die britische Finanzaufsicht wirft der Bank vor, Investoren beim Verkauf von US-Hypothekenpapieren kurz vor Ausbruch der Finanzkrise unzureichend informiert zu haben. Bei den Zahlungen handelt es sich um Einigungen in beiderseitigem Einvernehmen. Im Gegenzug stellten die Behörden ihre Ermittlungen wegen Betrugsverdachtes ein.

SDA/miw

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