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Graubündner Kantonalbank gewinnt Kunden hinzu

Die Graubündner Kantonalbank verzeichnet einen Rekord an Neugeldzufluss. Zwei Umstände hätten dazu beigetragen.

Logo der Graubündner Kantonalbank über dem Eingang der Bank in Landquart.
Logo der Graubündner Kantonalbank über dem Eingang der Bank in Landquart.
Keystone

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat 2010 einen Rekord beim Neugeldzufluss eingefahren. Die Kundenvermögen stiegen um 1,6 Milliarden Franken auf 26,5 Milliarden. Das übertraf selbst das vom Misstrauen gegen Grossbanken geprägte Finanzkrisenjahr 2008. In dem Neugeldzufluss spiegle sich der sich ändernde Markt im Heimatkanton Graubünden und die Positionierung der zur GKB gehörenden Privatbanken in Zürich, teilte die GKB am Freitag mit.

Der Konzerngewinn stieg im vergangenen Jahr um 7,1 Prozent auf 154,1 Millionen Franken. Der Bruttogewinn schrumpfte um den gleichen Prozentsatz auf 208,7 Millionen Franken. Das Hypothekengeschäft der Bank wuchs um 5,9 Prozent, die Kundenausleihungen um 3,7 Prozent.

GKB hebt Dividende an

Die Erträge aus dem Zinsgeschäft reduzierten sich leicht. Die tiefere Zinsmarge und die Absicherungskosten drückten. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wuchs dank des zunehmenden Kundenvermögens um 2,9 Prozent. Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten liessen die Transaktionen zurückgehen und lasteten auf dem Handelsergebnis. Die GKB will die Dividende um 3 auf 38 Franken anheben. Die Ausschüttungsquote erhöht sich auf 51,7 Prozent, was im angestrebten Band liegt. An den Kanton fliessen somit voraussichtlich 85 Millionen Franken.

SDA/jak

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