Greta will «Fridays for Future» als Marke schützen

Der Antrag war Ende Dezember bei einer EU-Behörde eingegangen. Die Familie Thunberg hat dafür eine Stiftung gegründet.

Greta Thunberg bei einer «Fridays for Future»-Demonstration vor dem schwedischen Parlament in Stockholm. Foto: Keystone

Greta Thunberg bei einer «Fridays for Future»-Demonstration vor dem schwedischen Parlament in Stockholm. Foto: Keystone

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Greta Thunberg und ihre Familie wollen den Namen «Fridays for Future» als Marke schützen lassen. Ein entsprechender Antrag ging am 23. Dezember beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum ein.

Der Antrag wurde vom Amt im spanischen Alicante bereits geprüft und veröffentlicht. In dem Genehmigungsverfahren kann die Öffentlichkeit noch bis zum 24. April Widerspruch gegen die Anmeldung einlegen. Der Antragsteller ist die bisher unbekannte Stiftung «Stiftelsen The Greta Thunberg and Beata Ernman Foundation».

Stiftung gegründet

Zuvor hatte «Die Zeit» darüber berichtet. Ein Sprecher von Greta Thunberg sagte demzufolge, die Stiftung sei von Greta Thunberg und ihrer Familie gegründet worden mit dem Ziel der Förderung «ökologischer, klimatischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie psychischer Gesundheit». Generell gehe es auch darum, dass Geld transparent gespendet werden könne.

Der «Zeit» zufolge soll auch Janine O'Keeff, eine Unterstützerin Thunbergs, versuchen, sich das Markenrecht für bestimmte Produkte unter dem Namen «Fridays for Future» zu sichern. Dazu sollen etwa Rucksäcke und Mützen zählen.

Erstellt: 29.01.2020, 12:30 Uhr

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