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Griechische Waffenkäufer legen Schmiergeld in der Schweiz an

Bestechungszahlungen internationaler Rüstungsfirmen landen auf verworrenen Wegen auf Konti in Genf und Zürich. Griechenland, Deutschland und die Schweiz ermitteln. Die Banken schweigen.

Bereits wegen passiver Bestechung und Geldwäsche beim Kauf von Waffen und U-Booten zu 20 Jahren Haft verurteilt: Der ehemalige griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos.
Bereits wegen passiver Bestechung und Geldwäsche beim Kauf von Waffen und U-Booten zu 20 Jahren Haft verurteilt: Der ehemalige griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos.
EPA/ORESTIS PANAGIOTOU

Mit der UBS, der Credit Suisse (CS) und Julius Bär sind drei der grössten Schweizer Banken von einem Korruptionsskandal betroffen, der Griechenland dieser Tage erschüttert. Die Athener Staatsanwaltschaft verdächtigt Rüstungsfirmen, über Mittelsmänner hochrangige Ex-Mitarbeiter des griechischen Verteidigungsministeriums bestochen zu haben. Diese Woche wurden zwei pensionierte griechische Geschäftsleute festgenommen, die Ende der 90er-Jahre für deutsche Rüstungskonzerne Schmiergelder an Antonios Kantas, den damals höchsten Waffeneinkäufer Griechenlands, vermittelt haben sollen.

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