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Grösste US-Sparkasse bietet sich zum Verkauf

Die von der Kreditkrise schwer getroffene grösste US-Sparkasse Washington Mutual stellt sich selbst zum Verkauf.

Die Gespräche mit Interessenten seien bereits angelaufen, berichtet die «New York Times» nach US-Börsenschluss in ihrer Onlineausgabe unter Berufung auf Insider.

Zu den möglichen Käufern zählten die britische Bank HSBC sowie die US-Häuser J.P. Morgan Chase und Wells Fargo, hiess es weiter. Auch der US-Finanzkonzern Citigroup habe erstes Interesse an Washington Mutual (WaMu) angemeldet, berichtete das «Wall Street Journal». Über einen Verkauf war bereits mehrfach spekuliert worden. WaMu hatte dies aber stets als nicht nötig zurückgewiesen.

Die Sparkasse steht angesichts ihrer Milliardenverluste seit gut einer Woche unter verschärfter Kontrolle der Aufsichtsbehörden. Sie wechselte zudem ihren Chef aus. J.P. Morgan Chase hatte vor einigen Monaten schon einmal ein Übernahmeangebot abgegeben, war aber abgeblitzt.

Die Krise bei WaMu spitzte sich zuletzt angesichts eines drastisches Kursverlustes immer stärker zu. Am Mittwoch brach die Aktie in New York erneut um mehr als 13 Prozent auf lediglich noch 2,01 Dollar.

SDA/bru

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