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Teures Krebsmittel wegen geringen Nutzens in der Kritik

Wenn ein Krebsmittel nur bedingt wirke, solle der Bund aktiv werden, fordern die Krankenkassen.

2013 starben über 3000 Schweizer an Lungenkrebs (im Röntgenbild rot). Foto: Keystone
2013 starben über 3000 Schweizer an Lungenkrebs (im Röntgenbild rot). Foto: Keystone

Das Resultat ist vernichtend. Von möglichen 80 Punkten erhält das Präparat: null. Es handelt sich um das Krebsmedikament Alimta, das zusammen mit einer Chemotherapie gegen fortgeschrittenen Lungenkrebs eingesetzt wird. Zu diesem Schluss kommt die Gesellschaft amerikanischer Onkologen Asco. Kürzlich hat die Vereinigung ein Papier veröffentlicht, in dem erstmals mehrere Krebs­präparate anhand eines Punktesystems bewertet wurden. Dabei wird gemessen, wie ein Medikament das Leben verlängert oder die Krankheit hinauszögert. Gleichzeitig werden auch die Nebenwirkungen berücksichtigt. Das Resultat wurde in einer Zahl zusammengefasst und als Diskussionsbeitrag Ende Juni veröffentlicht, wie die «Handelszeitung» kürzlich schrieb.

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