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Grosszügig vor allem mit sich selbst

Ein internationaler Vergleich zeigt: Das Investmentbanking der Schweizer Grossbanken zahlt sich nur für die Angestellten aus. Die Aktionäre werden schlecht bedient.

Wer es bisher nicht geglaubt hat, der liest es staunend im renommierten Onlinedienst «Financial News»: Die Schweizer Grossbanken sind extrem grosszügig, wenn es um die Bezahlung der meist US-amerikanischen Investmentmanager geht. «Financial News» verglich in seiner Untersuchung acht der grössten Investmentbanken über die letzten fünf Jahre. Ausgesucht wurden die Unternehmen, die eine einigermassen vergleichbare Rechnungslegung für das Investmentbanking haben.

Die untenstehende Tabelle zeigt Folgendes: Total flossen den Angestellten im Investmentbanking der acht verglichenen Banken Lohnzahlungen von 311 Milliarden Dollar zu. Im Schnitt zahlten diese Banken damit 2,6-mal mehr Lohn aus als die 120 Milliarden Dollar, die sie im selben Zeitraum als Gewinn ausweisen. Aus Sicht des Kapitalgebers, der die nötigen finanziellen Mittel bereitstellt und das Risiko trägt, ist das ein schlechtes Geschäft, aus Sicht der Angestellten aber sehr lukrativ.

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