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Hat SNB-Informationspolitik juristisches Nachspiel?

Die Nationalbank soll kursrelevante Informationen im kleinen Kreis zu früh herausgegeben haben. Daraufhin könnten Insider auf die Aktie der Credit Suisse spekuliert haben. Juristen äussern sich über mögliche Folgen.

Brisante Unterlagen und ein schneller Griff zum Hörer – heikle Informationen zum falschen Zeitpunkt in falschen Händen sind oft ein Risiko: Eine Büro-Assistentin überreicht ihrem Chef Geschäftsdokumente.
Brisante Unterlagen und ein schneller Griff zum Hörer – heikle Informationen zum falschen Zeitpunkt in falschen Händen sind oft ein Risiko: Eine Büro-Assistentin überreicht ihrem Chef Geschäftsdokumente.
Keystone

Die Frage, ob der Tatbestand des Insiderhandels zum Fall für den Staatsanwalt wird, lässt derzeit die Juristenköpfe rauchen – auch bis hin zur Schweizer Börse und zur Finanzmarktaufsicht (Finma).

Schwerwiegende Vorwürfe stehen im Raum: So habe die SNB «interessierte Kreise» – und nicht nur Journalisten – vorab darüber informiert, am Donnerstag bekannt zu geben, dass die Credit Suisse unterkapitalisiert sei. Der oberste Währungshüter Thomas Jordan mahnte die Schweizer Grossbank daher dringend zur Kapitalaufstockung, um das dadurch bestehende systemische Risiko zu reduzieren, das den Schweizer Finanzplatz bedrohe (wir berichteten).

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